Die IOMMU (Input Output Memory Management Unit) muss aktiviert sein, damit bestimmte Virtualisierungs- und Sicherheitsfunktionen korrekt funktionieren. Wenn diese Option deaktiviert ist, kann Windows möglicherweise keinen Arbeitsspeicher isolieren oder virtualisierungsbasierte Schutzfunktionen ausführen, was zu Konfigurationsfehlern führen oder die Aktivierung von Funktionen wie VBS und HVCI verhindern kann. 

  • Auf Intel-Systemen wird diese Funktion VT-d (Virtualization Technology for Directed I/O) genannt. 
  • Auf AMD-Systemen wird es einfach IOMMU (oder AMD-Vi) genannt.

Prüfe, ob IOMMU bereits aktiviert ist

Bevor du Änderungen im BIOS vornimmst, müssen wir überprüfen, ob IOMMU auf deinem System bereits aktiv ist.

  1. Drücke Windows-Taste + R, um das Ausführen-Fenster zu öffnen.
  2. Gib msinfo32 ein und drücke die Eingabetaste.
  3. Notiere dir unter Systemübersicht den Wert, der neben Prozessor angezeigt wird. So findest du heraus, ob du eine CPU von Intel oder AMD verwendest.
  4. Suche nach Kernel-DMA-Schutz (Kernel DMA Protection).

Wenn der Kernel-DMA-Schutz „Ein“ anzeigt,

sind das gute Neuigkeiten! IOMMU ist auf deinem System bereits aktiviert und funktioniert.

Wenn du immer noch den Fehler „VAN: RESTRICTION“ erhältst, sieh in unserem VAN: RESTRICTION-Leitfaden nach, um sicherzustellen, dass alle sonstigen Vanguard-Anforderungen erfüllt sind.

Wenn der Kernel-DMA-Schutz „Aus“ anzeigt,

dann ist IOMMU ist auf deinem System momentan nicht aktiv.

Gehe zum nächsten Abschnitt, um IOMMU in deinem BIOS zu aktivieren.

Falls der Kernel-DMA-Schutz fehlt

Manche Systeme zeigen dieses Feld in den Systeminformationen möglicherweise nicht an, selbst wenn die Hardware IOMMU unterstützt.

Wenn du Kernel-DMA-Schutz nicht siehst, fahre mit dem nächsten Abschnitt fort und aktiviere IOMMU in deinem BIOS, um sicherzustellen, dass die Funktion für Vanguard verfügbar ist.

So aktivierst du IOMMU im BIOS

Wenn du die beschriebenen Einstellungen nicht finden kannst, ist dein BIOS möglicherweise veraltet oder der Hersteller deines Geräts verwendet andere Bezeichnungen: BIOS-Firmware aktualisieren (AMD/Intel) Beachte, dass diese Einstellungen bei manchen Systemen je nach Hardware und verfügbarer BIOS-Version möglicherweise gar nicht angezeigt werden. 

WICHTIG: Über BIOS-Einstellungen

Wenn du dich mit der Navigation im BIOS nicht auskennst, wende dich bitte an einen Fachmann. Eine falsche Konfiguration der BIOS-Einstellungen kann zu Problemen mit deinem Computer führen – bis hin zu Startfehlern. 

Das BIOS ist je nach Marke und Typ deines Computers oder Motherboards sehr unterschiedlich. Daher empfehlen wir dir dringend, dich an den Support des Herstellers deines Computers oder Motherboards zu wenden, um Hilfe zu erhalten. 

Bevor du beginnst, musst du die BIOS/UEFI-Einstellungen deines Computers aufrufen.

Auf dein BIOS zugreifen

Windows 11

  1. Öffne Einstellungen.
  2. Gehe zu System > Wiederherstellung.
  3. Wähle unter Erweiterter Neustart Jetzt neu starten aus.
  4. Wähle nach dem Neustart deines PCs Problembehandlung > Erweiterte Optionen > UEFI-Firmwareeinstellungen.

 

Windows 10

  1. Öffne Einstellungen.
  2. Gehe zu Update & Sicherheit > Wiederherstellung.
  3. Wähle unter Erweiterter Neustart Jetzt neu starten aus.
  4. Wähle nach dem Neustart deines PCs Problembehandlung > Erweiterte Optionen > UEFI-Firmwareeinstellungen.

 

IOMMU aktivieren

Intel-Systeme

  1. Suche VT-d oder Control IOMMU Pre-boot Behavior in deinem BIOS.
  2. Stelle die Option auf Aktiviert oder IOMMU beim Start aktivieren.
  3. Speichere deine Änderungen und verlasse das BIOS (normalerweise F10).

AMD-Systeme

  1. Suche IOMMU in deinem BIOS und stelle es auf Aktiviert.
  2. Aktiviere, falls verfügbar, auch den DMA-Schutz und den DMAr-Supporter.
  3. Speichere deine Änderungen und verlasse das BIOS (normalerweise F10).

Hinweis: BIOS-Layouts und die Namen von Einstellungen variieren je nach Hersteller und Motherboard-Modell. Wenn du diese Einstellungen nicht finden kannst, sieh in der Supporter-Dokumentation deines Geräte- oder Motherboard-Herstellers nach.